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Fotos zu Indien |
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Wetter Indien und das Klima |
Aufgrund der geographischen Lage und der Topographie herrschen in Indien jahreszeitlich und regional
höchst abwechslungsreiche Klimaverhältnisse. Indien liegt in tropischen Zonen und die Klimaverhältnisse
werden dort durch den Monsun beeinflusst. Nordost- und Südwest-Monsun wirken tiefgreifend auf die Klimaelemente wie Niederschlag und Temperatur. Für weite Landesteile unterscheidet man drei Jahreszeiten:
die heiße, die kühle und die Regenzeit.
Die vom Südwest-Monsun ausgelöste Regenzeit beginnt meistens in Juni und hält bis November an.
Während dieser Periode fallen bis zu 90 % des Jahresniederschlags.
Im nordöstlichen Khasigebirge beträgt dabei die durchschnittliche Niederschlagsmenge etwa 11000 mm.
Das kurzfristige Ausbleiben des Südwest-Monsuns kann zu Hungerkatastrophen und Dürren führen. Auch während des Monsuns kommt es häufig zu Malariaepidemien und Mückenplagen. Die Intensität des Südwest-Monsuns lässt meistens im September nach.
Der trockene Nordost-Monsun prägt die kühlere Zeitperiode von Dezember bis Februar oder Anfang März.
Während dieser Zeit herrscht in weiten Landesteilen Trockenheit. Das Land wird oft von kräftigen Stürmen heimgesucht, die vom Schneefall oder Niederschlag begleitet werden.
Die heiße Jahreszeit beginnt im März und hält bis zum Beginn der Regenzeit. Sie erreicht ihren Höhepunkt im Mai. Die Temperaturen können während dieser Jahreszeit, vor allem in Mittelindien, auf 50 °C steigen. Im Gangesdelta
bei Kalkuta beträgt die durchschnittliche Temperatur 26,1 °C, an der Koromandelküste etwa 28,9 °C und an der Malabarküste ungefähr 27,8 °C.
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