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Fotos zu Indien |
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Kinderarbeit in Indien |
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In Indien ist die Kinderarbeit so weit verbreitet wie in keinem anderen Staat. Laut Angaben der Regierung arbeiten 13 Millionen Kinder unter 14 Jahren in Indien. Obwohl Kinderarbeit in Indien seit 1986 verboten ist, werden Kinder weiterhin wirtschaftlich ausgebeutet, denn diese Form der Gesetzesbrüche bleibt weitgehend unbestraft. Die Hauptursache für die Kinderarbeit in Indien ist die Armut, was allerdings auch zu einem ausweglosen Teufelskreis führt. Denn Armut ist Folge dieser Kinderarbeit, da arbeitenden Kindern zumeist auch der Bildungsweg verschlossen bleibt, sowohl aus zeitlichen als auch finanziellen Gründen. So können 70 bis 80 Millionen Kinderarbeiter die Schule nicht besuchen, da sie oft sogar als Alleinverdiener für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen müssen. Rund 48 Prozent der Inder über 5 Jahren sind Analphabeten. Vor allem die Teppich- und Textilindustrie in Indien bedient sich der Kinderarbeit, aber auch Fabriken der Feuerwerks- und Streichholzherstellung machen von Kinderhänden Gebrauch. Nicht selten arbeiten Kinder als Hausmädchen oder werden zur Prostitution gezwungen. Doch nicht nur die fehlende Bildung ist ein Problem dieser Kinderarbeit in Indien, sondern auch die gesundheitsschädlichen Folgen. Denn oft müssen die Kinder über 14 Stunden am Tag in gesundheitsgefährlicher Umgebung arbeiten, die zu einer Vielzahl von Krankheiten führen, wie Rückgradverkrümmungen, Lungenerkrankungen, Infektionskrankheiten sowie Ekzemen. Die Armut zwingt die Inder nicht nur, ihre Kinder gegen minimale Löhne zur Arbeit zu schicken, sondern sie zwingt dies auch zu einer Art Kinderhandel. Arme entleihen den Arbeitgebern sogar ihre Kinder als Sicherheitspfand für einen Kreditbetrag. Die Tendenz dieser grausamen Entwicklung der Kinderarbeit in Indien ist leider steigend.
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